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Vorsorge

Welche Möglichkeiten zur Vorsorge gibt es?

Gesunde Lebensweise beugt Krebs vor

Für die Entstehung von Brustkrebs konnten verschiedene Risikofaktoren identifiziert werden. Einige, wie Lebensgewohnheiten, lassen sich beeinflussen, die meisten wie erbliche Veranlagung oder Lebensalter jedoch nicht. Viele Frauen erkranken aber auch an Brustkrebs, obwohl sie – außer ihrem Geschlecht – keine Risikofaktoren aufweisen. Daher ist es sinnvoll, auch wenn Sie sich selbst nicht als gefährdet betrachten, einfache Maßnahmen zur Vorbeugung und Früherkennung zu kennen und zu nutzen.

Einfach vorbeugen durch gesundes Leben

Mit einer gesunden Lebensweise lassen sich viele Krankheiten – nicht nur Krebs – positiv beeinflussen oder vermeiden. Einfache Maßnahmen hierzu sind:

  • Nichtrauchen
  • Kein bis mäßiger Alkoholgenuss
  • Ballaststoffreiche, fettarme und vor allem pflanzliche Kost (z. B. Obst, Gemüse, Getreideprodukte)
  • Regelmäßige sportliche Betätigung

Wieso ist die Früherkennung so wichtig?

Für den Brustkrebs gilt wie für andere Krebserkrankungen auch: Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Das heißt für den Brustkrebs konkret: Befindet sich der Krebs nur in der Brust und hat sich noch nicht ausgebreitet, liegen die Chancen auf Heilung bei 95 %. Mithilfe von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen ist es möglich, den Brustkrebs in frühen Krankheitsstadien zu finden. Diese Untersuchungen gehören daher zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.

Generell bestehen drei Möglichkeiten zur Früherkennung von Brustkrebs:

Termin Krebsvorsorge – © Sven Weber – fotolia.com
  1. Selbstuntersuchung der Brust
    Die wichtigste Rolle im Kampf gegen den Brustkrebs spielt die Selbstuntersuchung der Brust. Nutzen Sie diese Möglichkeit! Man weiß, dass etwa 80 % der Tumoren von der Frau selbst entdeckt werden. Besonders wichtig ist die regelmäßige Kontrolle mit zunehmendem Alter oder wenn Sie einer der sogenannten Risikogruppen angehören, z. B. wenn bereits nahe Verwandte von Ihnen an Brustkrebs erkrankt sind.
  2. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt
    Bei der Vorsorgeuntersuchung tastet der Arzt Ihre Brüste und Achselhöhlen gründlich ab. Die gesetzlichen Krankenversicherungen räumen Frauen ab dem 20. Lebensjahr jährlich eine kostenlose Früherkennungsuntersuchung ein.
  3. Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust)
    Seit 2004 haben Frauen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr alle 2 Jahre Anspruch auf eine Mammographie. Mit der Mammographie lassen sich auch Karzinom-Vorstufen oder sehr kleine Karzinome entdecken, die durch ein Abtasten der Brust nicht zu finden sind.

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Zuletzt aktualisiert: 19.08.2011