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Krankheitsbild GIST

Was sind gastrointestinale Stromatumoren?

GIST sind im Verdauungstrakt lokalisiert – © Sebastian Kaulitzki – Fotolia.com

Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) gehören zur Gruppe der sogenannten Weichteiltumoren. Sie können im gesamten Verdauungstrakt, das heißt von der Speiseröhre bis zum Enddarm auftreten. Am häufigsten finden sie sich im Magen oder Dünndarm.

Insgesamt sind diese Tumoren relativ selten. Die geschätzte Häufigkeit an jährlichen Neuerkrankungen liegt in Deutschland bei 15 Fällen je 1 Million Einwohner. Das entspricht bezogen auf das gesamte Bundesgebiet rechnerisch ungefähr 1500–2000 Neuerkrankungen pro Jahr. Im Vergleich dazu wird die häufigste Tumorart des Verdauungssystems, der Darmkrebs, jedes Jahr mehr als 70 000-mal diagnostiziert. Männer und Frauen erkranken fast gleich häufig an gastrointestinalen Stromatumoren. Das Haupterkrankungsalter liegt zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr, jedoch gibt es auch Fälle in jüngeren Lebensabschnitten, extrem selten sogar im Kindesalter.

Mit der Diagnose leben

Die Diagnose GIST ist für den Betroffenen häufig ein Schock: Was bedeutet diese Krankheit für mich? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wo kann ich zusätzliche Unterstützung finden? Wir möchten Ihnen helfen, Antworten auf Ihre Fragen zu finden, und Ihnen eine Orientierungshilfe durch Diagnostik und Therapie geben. Im Bereich Adressen finden Sie Kontakte zu GIST-Selbsthilfegruppen und -Patientenorganisationen.

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Zuletzt aktualisiert: 24.11.2011