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Warum wird die Brust bestrahlt?
Bei der Strahlentherapie werden mit energiereicher Röntgenstrahlung Krebszellen zerstört. Dabei wird das gesunde Gewebe weitgehend geschont. Die Bestrahlung kann fast immer ambulant durchgeführt werden.
Vermeiden eines Rezidivs
Eine unterstützende Strahlentherapie wird meist nach dem chirurgischen Eingriff, vor allem wenn brusterhaltend operiert wurde, durchgeführt. Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass sich in unmittelbarer Umgebung des entfernten Tumors ein sogenanntes Rezidiv, also ein neuer Tumor bildet.
Eine Bestrahlung ist aber auch dann sinnvoll, wenn der Tumor nicht komplett entfernt werden konnte oder der Brustmuskel und/oder die
Lymphknoten der Schlüsselbein-Region betroffen sind.
Bestrahlung vor der Operation
Manchmal wird eine Strahlentherapie vor der Operation durchgeführt, um den Tumor zu verkleinern und damit operabel zu machen.
Bestrahlung im fortgeschrittenen Krankheitsstadium
Eine Strahlentherapie in Kombination mit Chemotherapie wird auch bei fortgeschrittenen Tumoren, die nicht mehr operiert werden können, eingesetzt.
Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium beim Befall der Knochen wird manchmal bestrahlt, um eine Stabilisierung der betroffenen Skelettabschnitte und eine Schmerzlinderung zu erreichen.