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Welche Untersuchungen führt mein Arzt durch?

Einmal im Jahr sollte jede Frau zur Vorsorgeuntersuchung zum Frauenarzt gehen. Außerdem sollte der Frauenarzt aufgesucht werden, wenn Sie verdächtige Veränderungen der Brust feststellen.

Krankengeschichte und körperliche Untersuchung

Als erstes wird der Arzt Ihre Krankengeschichte (Anamnese) erheben und dabei nach möglichen Risikofaktoren für Brustkrebs fragen. Dann wird der Arzt sich sorgfältig Ihre Brüste anschauen und diese sowie die Lymphknoten in den Achselhöhlen abtasten. Stellt Ihr Arzt dabei irgendwelche Auffälligkeiten fest, so wird er zunächst eine Link zum GlossarMammographie oder Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Brust veranlassen.

Röntgenaufnahme der Brust - imaget © fotolia

Mammographie – Standarduntersuchung bei verdächtigen Veränderungen der Brust

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust. Mit ihr und/oder einer Ultraschalluntersuchung ist eine relativ sichere Diagnosestellung möglich. Auch sehr kleine Karzinome oder Karzinom-Vorstufen lassen sich finden. Bei modernen Geräten ist die Strahlenbelastung für die Patientin übrigens sehr gering, so dass Sie vor dieser Untersuchungsmethode nicht zurückschrecken sollten. Seit 2004 ist für Patientinnen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr die Mammographie eine Standardleistung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Mikroskopische Untersuchung von Gewebe durch den Arzt - bravajulia © fotolia

Biopsie – sichere Diagnosestellung möglich

Tast-, Röntgen- und Ultraschallbefund können den Verdacht auf Brustkrebs erhärten. Es lässt sich jedoch nicht mit absoluter Gewissheit sagen, ob eine gutartige oder bösartige Veränderung vorliegt. Hierzu sind Entnahme und Untersuchung des auffälligen Gewebes, eine sogenannte Link zum GlossarBiopsie, erforderlich. Finden sich bei der mikroskopischen Gewebeuntersuchung (Histologie) Krebszellen, so besteht kein Zweifel mehr an der Diagnose.

Das Ergebnis der Gewebeuntersuchung dient aber nicht nur zur Sicherung der Diagnose, sondern es gibt auch Aufschluss über bestimmte Eigenschaften des Tumors, welche zur Stadieneinteilung und damit zur Behandlungsempfehlung herangezogen werden.