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Was passiert bei einer Bestrahlung?
Gezielte Zerstörung von Krebszellen bei Mastdarmkrebs
Die Strahlentherapie wird fast ausschließlich beim Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom) angewandt und bevorzugt in Kombination mit einer Chemotherapie eingesetzt (Radiochemotherapie), wobei Tumorgewebe zerstört wird. Die Bestrahlung wirkt im Gegensatz zur Chemotherapie nicht auf den gesamten Körper, sondern lokal begrenzt.
Wird nach einer Operation bestrahlt, um eventuell im Körper verbliebene Tumorzellen abzutöten, spricht man von
adjuvanter Therapie. Wird bereits vor der Operation bestrahlt, so spricht man von
neoadjuvanter Bestrahlungstherapie. Diese soll den Tumor verkleinern, um ihn so besser operierbar zu machen.
Nebenwirkungen der Strahlentherapie
Unerwünschte körperliche Begleiterscheinungen der Strahlentherapie, wie Durchfall, Bauchschmerzen, Blasenentzündung oder Hautreizungen, sind heute weitgehend behandelbar. Viele Patienten leiden zusätzlich zu diesen Nebenwirkungen auch an der seelischen Belastung, die eine therapeutisch notwendige Bestrahlung für die Betroffenen bedeutet. Hier sollte in jedem Fall der behandelnde Arzt bezüglich möglicher Hilfen angesprochen werden.