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Welche Untersuchungen werden beim Arzt durchgeführt?

Der Arzt ist der erste Ansprechpartner, wenn Sie den Verdacht auf eine Darmkrebserkankung bei sich haben - carmeta © fotolia

Wenn Sie Warnsymptome bei sich feststellen, die auf einen Darmtumor deuten können, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser kann durch geeignete Untersuchungen feststellen, ob es sich wirklich um einen bösartigen Darmtumor handelt.

Die wichtigste Untersuchungsmethode: Darmspiegelung

Die wichtigsten der Untersuchungen werden nicht erst bei Darmkrebsverdacht durchgeführt, sondern schon im Rahmen der Vorsorge. Hierzu gehören:

  • Digital-rektale Untersuchung: Ein Viertel aller Tumoren wird durch die so genannte digitale Untersuchung, das Austasten des Enddarms (Rektum) durch den Arzt, entdeckt.
  • Test auf verstecktes Blut im Stuhl: Ergänzend zur Austastung des Darms kann der Arzt mit Hilfe eines speziellen Teststreifens kleinste Mengen versteckten Bluts im Stuhl nachweisen. Man spricht von einem Hämoccult-Test (Häm = Blut, occult = verborgen).
  • Darmspiegelung: Die zuverlässigste Möglichkeit, Darmkrebs zu erkennen ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Hier wird die Dickdarmschleimhaut mit einer Minikamera auf Unregelmäßigkeiten untersucht und gegebenenfalls eine Gewebeprobe entnommen.

Weitere Untersuchungsmethoden

Computertomographie-Gerät - Trout © fotolia

Neben diesen Standardmethoden gibt es eine Reihe anderer Tests, wie Ultraschall- und Blutlaboruntersuchungen, Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT), die zur weiteren Abklärung eines Befundes durchgeführt werden können.


Was passiert nach der Diagnose?

Wird Darmkrebs diagnostiziert, hängt die Wahl der geeigneten Behandlungsmethode wesentlich davon ab, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist.

Zur Klassifikation der Krankheitsentwicklung teilen Experten mit Hilfe des TNM-Systems das Tumorwachstum in mehrere Stadien ein: Berücksichtigt werden die Tumorgröße (T), die Anzahl der befallenen Lymphknoten (N für Nodus = Knoten) und das Vorhandensein von Tochtergeschwülsten (M für Metastasen). Zahlen hinter den Buchstaben stehen für das Maß der Ausdehnung. Was genau das für Ihre Erkrankung bedeutet, sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen bzw. wird Ihnen Ihr Arzt erläutern.