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Erbliche Darmkrebsformen

Es gibt zwei wichtige Formen des vererbbaren Dickdarmkrebses: die "familiäre adenomatöse Polyposis" (FAP) und das "hereditäre nicht-polypöse kolorektale Karzinom" (HNPCC). Letzteres wird auch als Lynch-Syndrom bezeichnet. Der Hauptunterschied zwischen beiden besteht in der Menge der im Dickdarm entstehenden Link zum GlossarPolypen. Bei der FAP sind es so viele, dass sie nicht mehr einzeln abgetragen werden können, so dass der gesamte Dickdarm und der Mastdarm entfernt werden müssen. Anders ist es bei der HNPCC: Im Gegensatz zur FAP entstehen hier nur einzelne Link zum GlossarPolypen, oftmals im aufsteigenden Dickdarmabschnitt.
Sowohl bei der FAP als auch beim Lynch-Syndrom entsteht aus den Link zum GlossarPolypen sehr häufig bereits in jungen Jahren in Dickdarmkrebs. Deshalb ist es wichtig, dass Patienten, die den Gendefekt in sich tragen, regelmäßig (alle ein bis zwei Jahre) eine Link zum GlossarDarmspiegelung vornehmen lassen. Für beide Darmerkrankungen existieren mittlerweile auch genetische Tests, die feststellen können, welche Familienmitglieder die genetische Veränderung aufweisen. Genetische Beratungsstellen der Universitäten können hier genaue Informationen geben.