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Was ist Darmkrebs?

Beim Dickdarm- und Mastdarmkrebs handelt es sich um eine bösartige Wucherung der Darmschleimhaut. Der Arzt bezeichnet diesen Krebs auch als "kolorektales Karzinom" – nach dem griechischen Wort für "Dickdarm" (Kolon) und der lateinischen Vokabel für "Enddarm" (Rectum, Mastdarm).

Darmkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Etwa 73.000 Menschen trifft es jährlich und circa 30.000 sterben an den Folgen des Dickdarm- und Mastdarmkrebs. Die Erkrankung tritt in den meisten Fällen zwischen dem 50. und dem 70. Lebensjahr auf. Dabei kann es Jahre dauern, bis sich aus einer an und für sich harmlosen Vorstufe (Link zum GlossarAdenom, Link zum GlossarPolyp) eine Krebserkrankung entwickelt. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können daher helfen, die Entstehung von Darmkrebs zu vermeiden.

Auch auf Warnzeichen, wie Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang oder Blut im Stuhl, sollten Sie achten. Die Symptome sind zwar nicht eindeutig ein Zeichen für einen Tumor, jedoch könnte sich dahinter ein Karzinom verbergen. Je eher der Arzt dies durch eine Untersuchung bestätigen kann, desto eher kann auch eine Therapie eingeleitet werden, die die Heilungschancen verbessert.

Anzahl der Darmkrebs-Neuerkrankungen pro 100.000 in Deutschland

Abb. 1 Neuerkrankungen von Darmkrebs in Deutschland 2004 in Abhängigkeit vom Alter pro 100.000 Einwohner (nach: Krebs in Deutschland 2003-2004. Häufigkeiten und Trends. 6. überarbeitete Auflage. Robert-Koch-Institut (Hrsg.) und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (Hrsg.). Berlin, 2008)

Darmkrebs – Patientenbroschüre Broschüre: Darmkrebs – Die Krankheit verstehen

Falls Sie die Informationen zum Krankheitsbild Darmkrebs noch einmal "schwarz auf weiß" nachlesen möchten, können Sie hier die Broschüre "Darmkrebs – Die Krankheit verstehen" kostenlos herunterladen oder bestellen.