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Wozu dient die Tumornachsorge?
Hauptziel der Tumornachsorge ist es, das erneute Auftreten von Darmkrebs (Rezidiv) rechtzeitig festzustellen und darüber hinaus therapiebedingte Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln.
Medizinische Nachsorge
Da 70 Prozent aller Rückfälle innerhalb der ersten beiden Jahre nach der Erstbehandlung auftreten, sollte die Nachsorge zunächst engmaschiger sein. Mit andauernder Rezidivfreiheit kann sie dann entsprechend gelockert werden. In welchen Zeitabständen die Kontrolluntersuchungen und in welchem Umfang sie jeweils erfolgen sollten (z.B. körperliche Untersuchung, Darmspiegelung), ist vom Krankheitsstadium und von der Zeit abhängig, die seit der Operation vergangen ist. Ihr Arzt wird daher mit Ihnen individuell die Nachsorgeuntersuchungen planen.
Unterstützung auch im psychosozialen Bereich
Neben der rein medizinischen Nachsorge sollte jedoch auch eine Betreuung im psychosozialen Bereich angeboten werden. Jede Krebserkrankung hat nicht nur Auswirkungen auf das betroffene Organ, sondern betrifft den ganzen Menschen und auch seine Umgebung. Bei der körperlichen und psychischen Rehabilitation sollten Sie sich nicht davor scheuen, Hilfe anzunehmen. Ob Sie sich dabei an Ihr persönliches Umfeld halten oder ob Sie erfahrene Berater oder andere Betroffene im Rahmen von Selbsthilfegruppen hinzuziehen möchten, bleibt dabei ganz Ihnen selbst überlassen.
Um die körperliche und seelische Belastung zu verarbeiten und die Wiedereingliederung in den Alltag zu erleichtern, kann zudem eine Kur in Betracht gezogen werden.
Wer weiß weiter: Organisationen und Selbsthilfegruppen
Pfizer Oncology hat Ihnen eine Reihe von Adressen erfahrener Organisationen und Einrichtungen zusammengestellt, die gerade bei der Bewältigung von Schwierigkeiten im Alltag, etwa beim Umgang mit Behörden, unbürokratisch weiterhelfen können.
Für viele Patienten ist es auch sehr wichtig, sich mit anderen Betroffenen austauschen zu können. Adressen von entsprechenden Selbsthilfegruppen erfahren Sie hier.